Die gemeinsame Tochter

E & W Eichwald GmbH: Erschließung, Energie und Entsorgung in einer Hand

Effektivität, Kostenersparnis und kurze Wege, das sind die drei Pluspunkte, die 2004/5 dazu führten, dass sich je zur Hälfte die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen und der Zweckverband Eichwald eine gemeinsame Tochter anschafften. Die „E & W Eichwald GmbH“ (Energie & Wasser Eichwald GmbH) ist heute nicht mehr wegzudenken.

Der Geschäftsführer der E & W Eichwald GmbH, Rainer Kübler. Foto Stadtwerke Bietigheim-Bissingen

Wie man sich leicht vorstellen kann, gibt es bei einer Einrichtung mit den Dimensionen des Zweckverbandes Eichwald für Kunden und Verband jede Menge zu tüfteln. Um alles aus einer Hand zu planen, zu bauen, sukzessive die öffentlichen Flächen (Straßen und Gehwege) zu erschließen, die Erschließungsbeiträge abzurechnen, aber insbesondere auch für Strom, Gas und Wasser zu sorgen sowie Abwasser zu beseitigen, entschlossen sich die Verantwortlichen dieser interkommunalen Vereinigung, eigens dazu eine Firma zu gründen. Nicht zuletzt auch wegen der Kostenersparnisse, die sich der Verband durch diese Konzentration aus guten Gründen verspricht. Nachdem am 16. Dezember 2004, also vor rund zehn Jahren, der Grundsatzbeschluss für die Gründung der Firma gefasst worden war, erfolgte die Gründungs-Eintragung ins Handelsregister beim Amtsgericht Vaihingen/Enz am 16. Februar 2005. Die offizielle Geburtsstunde durch den Verband war am 12. August 2005. Das heißt, an diesem Tag wurde der Gesellschaftsvertrag unterschrieben. Zunächst hieß die Firma noch EWE GmbH. Die Erschließung des Logistikzentrums der Firma Winkels war zuvor die erste große Herausforderung für die neue Tochter gewesen. Das Besondere dieser bei den Stadtwerken Bietigheim-Bissingen (Rötestraße) angesiedelten Gesellschaft: Sie besteht aus nur einem Beschäftigten und das ist Geschäftsführer Rainer Kübler, bekanntlich auch Chef der Stadtwerke in der Nachbarstadt an Enz und Metter. Die E & W Eichwald GmbH konnte im Jahr 2012 einen Umsatz von 171 112 Euro ausweisen. Die Abgabe an Strom betrug 4.389.088 kWh, an Gas 8.182.006 kWh und an Wasser 9.392 m³.