Grußwort Oberbürgermeister
Jürgen Kessing, Bietigheim-Bissingen

Bietigheim-Bissingens Oberbürgermeister Jürgen Kessing: Weitblick zahlt sich aus.
Foto: Stadtverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 20 Jahren – davon zehn Jahre mit Beteiligung der Stadt Bietigheim-Bissingen – ist der Zweckverband Gemeinsames Gewerbegebiet Eichwald eine Erfolgsgeschichte. Er hat für die Gewerbebetriebe in den vier beteiligten Kommunen Sachsenheim, Sersheim, Oberriexingen und Bietigheim-Bissingen Raum zur Entwicklung geschaffen – Raum zum Arbeiten, Raum zur Sicherung des Wohlstandes der Menschen, Raum für gute Ideen.

Ich bin froh, dass Bietigheim-Bissingen sich vor zehn Jahren zu einem Beitritt zu diesem Zweckverband entschlossen hat und damit diese Erfolgsgeschichte ganz wesentlich mitschreiben und weiterführen konnte. Mit der Ansiedlung einiger großer Firmen ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, den ersten Abschnitt des Gewerbegebietes nahezu komplett zu belegen. Heute arbeiten wir mit Nachdruck an der Ausweisung des nächsten Abschnitts.

Die Zusammenarbeit in den Gremien des Verbands läuft gut, wir alle schätzen die spezifischen Kompetenzen aller Beteiligten und bringen uns gemeinsam für unsere Region ein. Unser Standort ist dank zahlreicher gut ausgebildeter Arbeitskräfte, einer hervorragenden Infrastruktur und innovativer Betriebe für die Zukunft gut aufgestellt. Gerne wird sich die Stadt Bietigheim-Bissingen auch in den nächsten Jahren mit ihrer ganzen Kraft für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte einsetzen.

Wir wollen auch in Zukunft flexibel, zuverlässig und mit Offenheit auf die Anforderungen unserer Gewerbe- und Industriebetriebe reagieren und damit den Standort sichern.


Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Kessing





Grußwort Bürgermeister Jürgen Scholz, Sersheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Ende des Kalten Krieges und der Zerfall der Sowjetunion zu Beginn der 90er-Jahre des vergangenen Jahrtausends war der Anfang einer Vision, die Orte Sachsenheim und Sersheim vom Durchgangsverkehr zu entlasten und das Gelände gewerblich aufzusiedeln.

Drei Kommunen machten sich auf den Weg nach Bonn, um mit der Bundesrepublik Deutschland den Kauf der militärischen Liegenschaft zu verhandeln. Es war nicht leicht, doch am Ende zeigte sich die kommunale Entschlossenheit zur Zusammenarbeit mit der Gründung des Zweckverbandes Eichwald. Gemeinsam mit dem damaligen Vertreter des Landkreises Ludwigsburg, Landrat Dr. Ulrich Hartmann, sowie den Bürgermeistern aus Sachsenheim Andreas Stein, Oberriexingen Willi Baur und Sersheim Jürgen Scholz wurde an einem kalten Tag im August 1994 vor Ort im Eichwald der gleichnamige Zweckverband gegründet. Die damaligen Ziele sind alle verwirklicht! Der Bau der Umgehungsstraße Sachsenheim / Sersheim ebenso wie die wirtschaftliche Entwicklung des Eichwaldes mit der Ansiedlung von teilweise weltweit agierenden Firmen.

Man könnte meinen, die Entwicklung sei zu Ende, doch weitere Erschließungen werden die Verbandskommunen, mittlerweile ergänzt um die Stadt Bietigheim-Bissingen, in Form der Süderweiterung angehen. Die Bereitstellung von Flächen für das Gewerbe ist die Hauptaufgabe des Zweckverbandes und wird diesen in den nächsten Jahren beschäftigen. Die Abwägung zwischen Natur und Flächenverbrauch wird dabei ein zentrales Thema sein. Doch zur Erinnerung: Vor der Übernahme der Flächen durch die Kommunen waren real ein Kraftwerk und / oder ein NATO-POMMS-Depot in der Planung. Die Proteste mit Ostermärschen wegen der im militärischen Bereich stationierten „Nike“-Raketen sind ebenfalls nicht vergessen. Deshalb ist die zivile Nutzung der ehemaligen militärischen Liegenschaft ein Glücksfall in der neueren Geschichte unserer Gemeinden und eine Chance, welche die Kommunen genutzt haben. Deshalb: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!


Ihr
Jürgen Scholz





Grußwort Bürgermeister Werner Somlai, Oberriexingen

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Bürgerinnen und Bürger der Zweckverbandsgemeinden,

20 Jahre interkommunales Gewerbegebiet Eichwald kann man getrost als eine in dieser Dimension nicht zu erwartende, aber mittlerweile eingetretene Erfolgsgeschichte bezeichnen.

Ein Blick zurück auf die schwierigen Grunderwerbsverhandlungen in den 1990er-Jahren, auf die aus ökologischen Gründen sinnvolle, aber auch sehr kostspielige Altlastenbeseitigung mit immer noch laufenden Grundwassersanierungsmaßnahmen, an die in Einklang zu bringenden unterschiedlichen Interessensgruppen, an den Neubau der Umgehungsstraße usw. verdeutlicht, wie viel Arbeit und Engagement die Zweckverbandsverwaltung und die beteiligten Zweckverbandsgemeinden investieren mussten, um diese Erfolgsgeschichte erst auf den Weg zu bringen.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen „vor der Haustüre“ mit positiven Effekten für die Einwohner in den umliegenden Wohngemeinden, die Ansiedlung weltweit agierender Konzerne und die Bereitstellung von Flächen für mittelständische Unternehmen aus der Region und den Zweckverbandsgemeinden haben zu einer sehr positiven Entwicklung in vielerlei Hinsicht im Zweckverbandsbereich beigetragen.

Die Grundstückserlöse und die laufenden Steuereinnahmen haben dazu geführt, dass in allen Zweckverbandsgemeinden wichtige Investitionen in die Infrastruktur möglich waren und somit auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessert haben.

Die gestiegenen Steuerkraftsummen der beteiligten Städte und Gemeinden führen letztlich über die Kreisumlage auch zu Mehreinnahmen beim Landkreis Ludwigsburg, sodass der Zweckverband Eichwald über den Verbandsbereich hinaus positive Akzente im Raum Ludwigsburg und der Region Stuttgart gesetzt hat.

Dass der Zweckverband durch diese rasante Entwicklung schuldenfrei ist und noch Rücklagemittel zur Verfügung hat, bedeutet aber nicht, alle Aktivitäten einzustellen – ganz im Gegenteil: Der Zweckverband muss auch weiterhin bestrebt sein, interessanten Betrieben Entwicklungsmöglichkeiten im Eichwald zu geben und weitere Zukunftsinvestitionen ins Auge zu fassen.

Selbstverständlich muss dabei auch auf die naturschutzrechtlichen Belange und die unterschiedlichen Interessenslagen mit Augenmaß Rücksicht genommen werden – überzogene Forderungen sind allerdings auch künftig nicht angebracht.

Lassen Sie uns alle das 20-jährige Jubiläum des Zweckverbandes gemeinsam feiern. Wir sollten den eingeschlagenen Weg konsequent weiterführen.


Werner Somlai,
Bürgermeister